Schweizer Alpkäse

Berg- und Alpkäse - Im Alpkäse ist mehr drin

Bergkäse wird während des ganzen Jahres nach einem standardisierten Verfahren in gewerblichen Dorfkäsereien im Tal produziert. Also auch im Winter, wenn die Kühe im Stall mit Heu gefüttert werden. Die Milch für den Bergkäse wird teilweise auch pasteurisiert.

Der echte Alpkäse hingegen wird nur im Sommer direkt in den Alpbetrieben hergestellt. Die Kühe weiden frei und suchen sich ihr Futter auf den reichhaltigen und saftigen Alpweiden selbst zusammen. Die frischen, würzigen und gesunden Kräuter der Alpweiden ergeben eine geschmackvolle Rohmilch, die noch kuhwarm und ohne grosse Transportwege über dem Holzfeuer schonend verkäst wird. Der besondere Rohstoff und die urtümliche, aufwändige Produktionsweise zeichnen den Alpkäse aus. So unterscheidet er sich klar gegenüber dem Bergkäse aus dem Tal.

Alpkäse ist ein Saisonprodukt. Die begrenzte Dauer der Herstellung und die unterschiedlichen Lagerzeiten sind dafür verantwortlich, dass der Alpkäse nicht immer und überall erhältlich ist. Dies macht ihn jedoch zu einer ganz besonderen Spezialität.

Sortenvielfalt

Es gibt keinen einheitlichen Schweizer Alpkäse. Vielmehr gibt es eine ganze Reihe regionaler Alpkäse-Spezialitäten. Jeder Alpkäse hat mindestens so viel eigenständigen Charakter, wie der Alpkäser, der ihn herstellt. Die Alpkäse unterscheiden sich in Grösse, Farbe, Form und Reifegrad: es gibt halbharte, harte und extraharte Alpkäse, vom jungen Milden bis zum rezenten, 3-jährigen Hobelkäse. Die Gemeinsamkeit aller Schweizer Alpkäse ist und bleibt aber ihr Versprechen auf ein kulinarisches Vergnügen und einzigartigen Genuss.
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